Beschlussvorlage - BV/26/336
Grunddaten
- Betreff:
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Beschlussvorlage über das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag: „Neubau
Appartementhaus mit 9 Ferienwohnungen und 2 Dauerwohnungen mit Tiefgarage – Sonnenstraße 3“
hier: Antrag auf Ausnahme nach § 31 Abs. 1 BauGB von den Festsetzungen der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Zentrum“ der Gemeinde Ostseebad Binz (Firsthöhe)
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Planen und Bauen
- Bearbeiter:
- Maria Klett
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Bau, Verkehr und Umwelt
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Vorberatung
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14.01.2026
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Erledigt
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Hauptausschuss
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Vorberatung
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26.01.2026
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Erledigt
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Gemeindevertretung Ostseebad Binz
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Entscheidung
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05.02.2026
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Beschlussvorschlag
Die Gemeindevertretung beschließt in ihrer Sitzung am 05.02.2026 im Rahmen des Bauantrages: „Neubau Appartementhaus mit 9 Ferienwohnungen und 2 Dauerwohnungen mit Tiefgarage – Sonnenstraße 3“, das gemeindliche Einvernehmen über die Ausnahme nach § 31 Abs. 1 BauGB von der zulässigen Firsthöhe (FH) um das Maß des Geländeanstiegs nach Punkt 1.5 Buchstabe f der textlichen Festsetzung Teil B der 6. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 „Zentrum“, zu erteilen.
Begründung
Das Vorhaben befindet sich im Bereich des Ursprungsplanes sowie der 6. Änderung des rechtsgültigen Bebauungsplanes Nr. 1 „Zentrum“ der Gemeinde Ostseebad Binz. Der Antragsteller beabsichtigt den Neubau eines Appartementhauses mit 9 Ferienwohnungen und 2 Dauerwohnungen und Tiefgarage mit Antrag auf Ausnahme.
Der Bauherr Begründet seinen Antrag auf Ausnahme wie folgt:
Flurkarte

Ausschnitt Lageplan
Ausschnitt (Ursprungs-)Bebauungsplan

Ausschnitt Geländeschnitt A-A
Ansicht Nordost
Ansicht Nordwest
Ansicht Südost
Ansicht Südwest
Beurteilung der Verwaltung
Nach Nr. 1.5 Buchst. a) beträgt die Firsthöhe (FH) in der Bauzone 5 b maximal 12 m.
Nach Nr. 1.5 Buchst. b) ist Bezugspunkt für die Festsetzung der FH die Höhenlage der zur Grundstückserschließung dienenden Verkehrsfläche in Mitte der Fahrbahn in der Achse der Grundstückszufahrt.
Nach Nr. 1.5 Buchst. f) kann die zulässige FH bei ansteigendem Gelände um das Maß des Geländeanstiegs vergrößert werden. Bezugspunkt ist in diesem Fall der unterste (tiefst gelegene) Punkt der Außenwand.
Aus der beiliegenden Bauzeichnung „Geländeschnitt AA" Datum 27.04.2023 sind folgende Höhen ersichtlich:
OK Verkehrsfläche = 4,25 m ü.HN
Höhenversatz zu OK Verkehrsflächen= +3,28 m bis 3,32 m aufgrund topographischer Gegebenheiten
Firsthöhe = 19,25 m ü. HN
Unterste Punkt der Außenwand 5,31m ü.HN
Nach Nr. 1.5 Buchst. a) der textl. Festsetzung beträgt die FH = 16,25 m ü.HN
(4,25m + 12m)
Nach Nr. 1.5 Buchst. f) der textl. Festsetzung beträgt die FH = 19,53 m. ü.HN
(4,25m + 12m + 3,28m)
- Geplante FH = 19,24 m ü. HN < 19,53 m ü-HN
Die Gebäudehöhe/Firsthöhe von 12,0 m um den Geländeanstieg/Höhenversatz von 3,28 m beträgt 15,28 m. Gemessen vom untersten (tiefst gelegenen) Punkt der Außenwand bei 5,31 m ü.HN beträgt die geplante FH = 13,93 m < 15,28 m.
Die beantragte Ausnahme für die geplante FH = 19,24 m ü.HN von der zulässigen FH um das Maß des Geländeanstieges/Höhenversatzes nach Nr. 1.5 Buchst. f) der textl. Festsetzung (Teil B) ist nachvollziehbar. Es wird empfohlen, der beantragten Ausnahme zuzustimmen.
Abkürzungen:
OK = Oberkante
EG = Erdgeschoss
FH = Firsthöhe
ü. HN = über Höhennull
m = Meter
BauGB = Baugesetzbuch
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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1,7 MB
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