12.11.2024 - 4 Anfragen der Ausschussmitglieder
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
3. Sitzung des Tourismusausschusses
- Gremium:
- Tourismusausschuss
- Datum:
- Di., 12.11.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Gomoll fragt nach dem Stand der Dinge bezüglich des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 28. Februar 2023, eine Postagentur im Großbahnhof einzurichten.
Herr Gardeja informiert, dass die Postagentur nebst eines kleinen Besucherzentrums im kommenden Jahr eröffnet werden soll. Derzeit führen sie Gespräche mit der Deutschen Bahn.
Herr Gomoll fragt, ob zukünftig ein Shuttle vom neuen Parkhaus in den Ort angedacht ist, merkt bei der Gelegenheit an, dass die dortige Beschilderung unzureichend ist und möchte wissen, ob die Bäderbahn anstelle der großen VVR Busse wieder eingesetzt wird.
Herr Gardeja erläutert zunächst, dass die KV nicht an der Standortfragestellung/ Anbindung des Parkhauses beteiligt war. Aktuell gibt es jedoch 4 Linien des VVR, welche die nahegelegten Haltestellen im 9 Minuten Takt anfahren.
Derzeit laufen Gespräche, den Bäderbahn-Verkehr auf das Niveau eines Linienverkehrs zu heben. Diese Fragestellung wird derzeit auf Landesebene geklärt.
Herr Möser teilt mit, dass er es vom touristischen Nutzen her als positiv empfindet. Die Bäderbahn wäre eine sehr angenehme Sache, um Binz zu entlasten.
Frau Drahota gibt an, dass das Thema Post das letzte Mal angesprochen wurde, es steht leider nicht im Protokoll, und zwar im Zuge der Fördergelder der Toiletten. Erste Frage: Kam es schon zur Ausschüttung der Fördergelder der Toiletten? Zweite Frage: Wie weit ist die Fragestellung Hundespielplatz?
Herr Gardeja informiert, dass der Mittelabruf gemacht wurde, aber noch nicht geflossen ist. 90 Prozent Förderung wurden für beide Bauvorhaben beantragt. Für die Sanierungsvorhaben sind 90 Prozent und für Neubauten 60 Prozent Förderquote, das sind rund 2,4 Millionen Euro, die erwartet werden. Die Ausschüttung ist für dieses Jahr noch avisiert, sie befinden sich jetzt fast das vierte Jahr in Vorfinanzierung.
Zum Thema Hunde: Sie sind dabei, den Spielplatz am Strandabgang 50 grundlegend zu erneuern. Es wird versucht, dort weitere Flächen zu schaffen.
Herr Gomoll fragt, ob es die Glühweinstube in diesem Jahr geben wird. Es wurde mehrfach von Einwohnern, Gästen und Stammgästen danach gefragt.
Herr Gardeja kann dazu nichts sagen und verweist auf den Bebauungsplan. Der Anbieter hat sich auf die Ausschreibung zum Winterzauber nicht gemeldet, laut Aussagen bestand wohl kein Interesse. Zuletzt wohl doch.
Herr Gomoll meint, dass es da doch eine zeitliche Abfolge geben muss. Er versteht die viel zu engen und knappen Entscheidungsfristen dahingehend nicht.
Herr Gardeja erklärt, dass bis zum 31. Oktober am Strand aufgebaut werden darf und dann erst wieder am dem 01. April. Insofern herrscht diesbezüglich Klarheit. Auf der anderen Seite gibt es den Wunsch, es anders gestalten zu wollen. Und in diesem Spagat befindet man sich.
Herr Möser wiederholt die Aussage, dass es Stand jetzt keine Glühweinstube am Strand geben wird. Viele finden das schade und touristisch gesehen ist es ein großer Mangel.
Herr Gardeja erläutert noch einmal, dass dieses Gut nicht beschädigt werden sollte, indem diese Debatte Öffentlich geführt wird. Es gibt die Regelung eines Bebauungsplanes, da scheinen sehr enge Grenzen gesetzt zu sein. Wenn man es weiter aufmachen will, müsste man andere Regelungen finden.
Herr Möser ist der Meinung, dass es ein öffentliches Interesse gibt und es für die touristische Infrastruktur nicht unerheblich sein wird.
Herr Gardeja entgegnet, dass man darüber diskutieren könne, ob eine Glühweinstube im öffentlichen Interesse liege.
Herr Kurowski findet, dass dies durchaus Thema dieses Ausschusses ist. Sie haben den Auftrag, für den Ort touristisch beratend tätig zu sein. In Bezug auf einen aktuellen Zeitungsartikel, in dem das Land Kurzfristlösungen zu den Strandproblematiken erarbeitet, bittet er den TD auch Binz als Stimme mitreden zu lassen.
Die Uhr an dem Seebrückenvorplatz sieht etwas desolat aus und benötigt eine Auffrischung. Auf der Schmachter Seepromenade gibt es viele Stellen, die mittlerweile absacken Richtung See. Ist da etwas geplant? Gibt es Ausschreibungen zu offenen Stellen der Kurverwaltung? Warum sind WC4 und 6 derzeit geschlossen?
Herr Gardeja antwortet, dass sich um die Uhr gekümmert wird. Alle Schäden auf der Schmachter See Promenade wurden bereits aufgenommen und die Behebung in Auftrag gegeben. Vier Stellen werden im Technikbereich ausgeschrieben. Die WC’s wurden grundgereinigt und sollten diese Woche wieder geöffnet sein.
Herr Dohrmann fragt nach dem Ausbau der Kinder- und Hundespielplätze und ob es ein Wintervarieté geben wird.
Herr Gardeja entgegnet, dass ein Varieté von unserem Haus nicht geplant ist.
Als nächstes wird der „Waldspielplatz“ am MZO-Gelände (WC7) für ca. 90 Tsd. Euro ausgebaut. In diesem Bereich entstehen zudem Auslaufflächen für Gäste mit Hund.
Herr Möser erkundigt sich nach einem Ergebnis zum Branchentreff vom 23.Oktober und wie es weiter gehen soll.
Herr Gardeja teilt mit, dass es bereits das dritte Treffen war. 34 Teilnehmer waren anwesend, acht neue Gastgeber konnten hinzugewonnen werden. Sie waren sehr zufrieden und eine regelmäßige Weiterführung ist geplant.
Herr Möser empfand die Veranstaltung enttäuschend, die Resonanz war sehr dünn. Er fragt, ob es dabei bleibt, auf der Homepage der Binzer Bucht eine Anzeige zu generieren ohne Verknüpfung in die Onlinebuchbarkeit.
Herr Gardeja erläutert, dass es das Ziel ist, online buchbar zu sein. Voll indexierte Inhalte auf der Binzer Bucht als Backslash-Domaine werden wir anbieten, jedoch nur verbunden mit dem Ziel, eine Onlinebuchbarkeit zu haben.
Herr Möser bezieht sich auf seine E-Mail vom 5. November. Es ging um nicht erledigte Aufgaben aus den vorherigen Sitzungen sowie die Gliederung der gastronomischen Betriebe richtig oder umfassend darzustellen, auch im Vergleich zum Wirtschaftsplan. Er fragt, ob das zeitnah beantwortet werden könnte.
Herr Gardeja teilt mit, dass ihm diese E-Mail nicht bekannt ist.
Herr Möser wird ihm diese noch mal zur Verfügung stellen. Es geht ihm darum, dass keine Fragen verloren gehen.
Herr Schade bezieht sich auf die E-Mail, die nicht angekommen ist und fragt, ob diese als Privatmann oder als Mitglied des Präsidiums gestellt wurde. Dann wäre es auch für die Ausschussmitglieder spannend, wenn sie diese Anfragen bekommen könnten.
Herr Möser antwortet, dass er die Anfrage den Ausschussmitgliedern gern zur Verfügung stellt.
