03.06.2025 - 7 1. Quartalsbericht 2025
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
7. Sitzung des Tourismusausschusses
- Gremium:
- Tourismusausschuss
- Datum:
- Di., 03.06.2025
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Gardeja gibt einen Überblick über die finanzielle Situation des Eigenbetriebs Binzer Bucht Tourismus. Die aktuelle Barliquidität beträgt rund 2,6 Mio. Euro, hinzu kommen Forderungen gegenüber Dritten in Höhe von etwa 2,7 Mio. Euro – hauptsächlich aus laufenden Rechnungen im Zusammenhang mit Strandbewirtschaftung und Strandkörben. Es handelt sich dabei nicht um überfällige oder angemahnte Posten. Auf der Passivseite bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 207.000 Euro. Die bisherigen Investitionen im Jahr 2025 belaufen sich auf rund 128.000 Euro. Zur Monatsstatistik (Stand April 2025) merkt Herr Gardeja an, dass diese noch unvollständig ist. Der Januar sei außergewöhnlich stark verlaufen, der Februar solide. Der März sei im Vergleich durch die späte Lage des Osterfestes (Ende März/Anfang April) verzerrt. Der April zeige dadurch einen hohen Buchungswert, wobei ca. 40 % auf das Ostergeschäft entfallen. Kumuliert liegt das Buchungsaufkommen bis Ende April bei rund 85 % des Jahresvolumens – ein Plus von etwa 2,2 % gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag im April bei 4,3 Tagen. Auch zum Ergebnishaushalt gibt Herr Gardeja Auskunft: Für das erste Quartal war ein Defizit von -1 Mio. Euro geplant, tatsächlich liegt es bei -648.000 Euro – ein um rund 344.000 Euro besseres Ergebnis, zurückzuführen auf geringere Ausgaben bzw. höhere Einnahmen. Alle Bereiche liegen aktuell über Plan.
Herr Möser dankt für die Ausführungen, betont jedoch, dass gemäß § 9 Abs. 3 der Betriebssatzung eine vierteljährliche schriftliche Berichtspflicht besteht – jeweils zu den Stichtagen März, Juni, September und Dezember. Die vorliegende Darstellung sei aus seiner Sicht nicht ausreichend, da sie nicht dem geforderten einheitlichen Format entspreche. Er wünscht sich künftig eine strukturierte betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA), die auch einen Abgleich mit den Ansätzen des Wirtschaftsplans ermöglicht. Trotz des zweijährigen Wirtschaftsplanzeitraums sollte eine nachvollziehbare und vergleichbare Darstellung gewährleistet sein. Auf Wunsch bietet Herr Möser an, ein entsprechendes Format vorzuschlagen.
Herr Gardeja antwortet dahingehend, dass sie wieder im Rhythmus mit allem sind, und er wird dem Tourismusausschuss die BWA noch mal fristgerecht zuschicken.
Die Ausschussvorsitzende erkundigt sich, ob die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) künftig direkt an die Ausschussmitglieder verschickt oder alternativ im ALLRIS-System hinterlegt wird.
Herr Gardeja bestätigt daraufhin, dass die BWA zugeschickt wird.
