25.02.2025 - 5 Anfragen der Ausschussmitglieder

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Wortprotokoll

Herr Kurowski fragt an, ob die Modernisierungsförderung eine Verlängerung bzw. Neumodellierung der Seebrücke ausschließt.

 

Herr Schade erkundigt sich, ob ein Bedarf der Filmförderung bestehe, ob diese genehmigungspflichtig sei und wer dies genehmigt. Weiter möchte er wissen, ob Flug- oder Bahnverbindungen zwischen Wien/Rostock oder Wien/Binz angedacht sind.

 

Herr Gardeja beantwortet die Frage von Herrn Kurowski dahingehend, dass die Möglichkeiten der Plattformerweiterung/Verlängerung bzw. der Modellierung der Seebrücke genau die Intention der Förderung ist. Dazu ist nach Vorstellung und Empfehlung des Wirtschaftsministeriums eine Vorplanung vorzunehmen. Zu der Anfrage von Herrn Schade betreffend der Filmförderung erklärt der TD, dass Filmproduktionen, sofern diese im öffentlichen Interesse stehen, ausdrücklich gewünscht sind und Ziel des Engagements des Eigenbetriebes sind. Die Flugverbindungen Wien – Rostock und auch Zürich – Rostock sind verbindlich und starten ab Mai.

 

Herr Dohrmann möchte wissen, ob es feste Partner gibt, wo man Arbeitskräftegesuche von Unternehmen bündeln und vielleicht Symbiosen schaffen kann, um einen größeren Pool zu haben auf den man zugreifen könnte.

Weiter fragt er an, wie es sich mit dem Fuß-/Sandweg am Fischerstrand verhält und ob es Bestrebungen gibt, die Mobilitätsinfrastruktur ab Flughafen Rostock-Laage auszubauen.

 

Herr Gardeja erwidert, dass sich die Anbindung aktuell nur auf den Flugverkehr beschränkt. Zur Frage der Kooperation, ob dies über eine klassische Marktbearbeitung hinausgeht, müssten zunächst Zielgruppen angesprochen, Kampagnen gefahren und Reichweiten aufgebaut werden. Er erklärt weiter, dass nach Angaben und Wunsch der Bauverwaltung zunächst der Ausbau der Putbuser Straße abzuwarten ist.

 

Herr Möser fragt bezüglich der Marketingkampagne im Ausland, ob es Kooperationen mit Beherbergen gibt oder ob die Marke Binzer Bucht nur als Standort beworben wird.

 

Herr Gardeja teilt mit, dass es zeitnah Gespräche dazu geben wird.

 

Herr Dohrmann bezieht sich nochmal auf das Thema Zuganbindung und erfragt, wo er sein Anliegen vortragen könnte. Gleiches gilt ebenso für die Privatwirtschaft in Bezug auf die Personalrekrutierung.

 

Herr Gardeja informiert, dass beispielsweise das Land MV und der TMV durch ihre großen Netzwerke helfen könnten. Er nimmt das Thema gern mit.

 

Herr Kurowski bittet den TD, dem Ausschuss das Tourismusgesetz vorzustellen. Außerdem möchte er wissen, welche Daten die Gastgeber jetzt an die Kurverwaltung übermitteln müssen.

 

Herr Gardeja bezieht sich auf die 4. Änderungssatzung der Kurabgabe, welche zuletzt beschlossen wurde. Die dort genannten Pflichtfelder sind nach wie vor zu erheben. Er stellt dies dem Ausschuss zur Verfügung.

 

Herr Kurowski fragt an, ob zwingend ein Badearzt für die Prädikatisierung erforderlich ist, da Frau Dr. Tomschin zum 31.12.2024 für die gesetzliche Kasse ausgeschieden ist.

 

Herr Gardeja teilt mit, dass Gespräche mit ortsansässigen Praxen laufen, jedoch das passende Prädikat und die Zulassung bei der Kassenärztlichen Vereinigung trotzdem fehlen. Eine Möglichkeit wäre, eine Sonderrolle zu erlangen oder man könnte sich aufgrund der bestehenden Prädikatisierung mit Göhren zusammenschließen. In Abstimmung mit dem Bürgermeister wird zunächst ein Schreiben vom Bäderverband an das Land aufgesetzt, um eine Übergangsmöglichkeit zu schaffen. 

 

Herr Kurowski erkundigt sich, wie es mit Prora und der dortigen Infrastruktur weitergeht.

 

Herr Gardeja unterstreicht, dass Prora das wichtige Thema der nächsten Jahre sei und verweist auf die bestehenden Masterpläne „Prora-Mitte“, „Infrastruktur“ und „Beherbergung“, deren Befassung und Umsetzung er dringend anmahnt. Es sollten zunächst außerparlamentarische Gespräche und Abstimmungen mit den Investoren geführt werden, denn ohne öffentliche Flächen kann nichts Neues geschaffen werden.